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Natascha Roemer, 06 Feb 2008
Sehr geehrte Damen und Herren,
die Berichte in den letzten Tagen haben mich zutiefst erschüttert.
Es ist mir unerträglich, dass in Deutschland Ihren
Glaubensbrüdern- und schwestern so etwas Grauenhaftes angetan
wurde. Ich kann meine Scham dafür kaum in Worte fassen. Jedes Mal,
wenn ich an die Opfer denke, stehen mir die Tränen in den Augen.
Alles was ich schreiben will erscheint mir zu schwach, um dem
Schmerz der Trauernden gerecht zu werden. Doch ich möchte, dass
Sie wissen, Sie trauern nicht alleine. Jeder Mensch, der eines
Gefühls fähig ist, trauert mit Ihnen! Jeder Mutter zerreißt der
Gedanke an die gestorbenen Kinder das Herz. Bitte, bitte, fühlen
Sie sich in diesem Land nicht unerwünscht! Gerade die alevitischen
Gemeinden sind so wichtig um den Menschen in Deutschland zu zeigen
wie freundlich und gütig der Islam sein kann. Es versetzt mit
jedes Mal einen Stich, wenn ich erleben muss, wie oft Sie unter
der Ignoranz vieler Deutscher und der deutschen Medien zu leiden
haben. Ich hoffe sehr, dass sich dies eines Tages ändern wird.
Mein tiefstes Beileid,
Natascha Römer
P.S. Gibt es eine Möglichkeit den Familien, die diese Tragödie
durchleiden müssen, zu helfen? Ich würde gerne meinen Beitrag
leisten.